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Agriculture and rural development

Mittelfristig

Mittelfristiger Ausblick für die Agrarmärkte und die Einkommen.

Überblick

Der Ausblick für die EU-Landwirtschaft wird einmal jährlich veröffentlicht und zeigt die Perspektiven für die wichtigsten Agrarmärkte und für landwirtschaftliche Einkommen in der EU bis 2031. Er beruht auf einer Reihe von Annahmen in Bezug auf die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Agrar- und Handelspolitik, die Wetterbedingungen und die Entwicklungen auf den internationalen Märkten.

Dabei wird von relativ gleichmäßigen Marktentwicklungen ausgegangen, obwohl es in Wirklichkeit auf den Märkten sehr viel stärkere Schwankungen gibt. Daher ist dieser Ausblick keine Prognose. Genauer gesagt entsprechen die Projektionen den durchschnittlichen Trends der Agrarmärkte, der bei unveränderter Politik in einem gegebenen gesamtwirtschaftlichen Rahmen zu erwarten ist.

Neueste Ausgabe

Report: EU agricultural outlook 2021-31
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Executive summary: EU agricultural outlook 2021-31
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Weiterführende Informationen

Datenvisualisierungen der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission

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Informationen zum Bericht

Abbildung mit Nutztieren und Kulturpflanzen

Der Bericht befasst sich mit der EU in ihrer aktuellen Zusammensetzung (EU-27). Mit dem Bericht werden die mittelfristigen Aussichten für die EU-Agrarmärkte, die Einkommen und die Umweltsituation in der EU bis 2031 auf Grundlage einer Reihe kohärenter makroökonomischer Annahmen vorgestellt, die zum Zeitpunkt der Analyse als am plausibelsten gelten. Am 11. November 2021 wurden folgende Elemente aktualisiert:

  • Ölpreise,
  • Bevölkerungsprognosen (auf der Grundlage von IHS Markit),
  • Wechselkurs USD/EUR,
  • BIP-Prognosen (auf Grundlage der Prognose der EU-Kommission).

Da viele EU-Länder noch nicht ihre Strategiepläne für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) im Rahmen der neuen GAP, die ab 2023 gelten soll, vorgelegt haben, gehen die Prognosen von einer Fortsetzung der derzeitigen Landwirtschafts- und Handelspolitik aus. Gleiches gilt für die Zielvorstellungen, die sich aus politischen Initiativen wie dem europäischen Grünen Deal und vor allem der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ und der Biodiversitätsstrategie ergeben, die noch in die GAP-Strategiepläne einbezogen werden müssen. Deswegen wurden sie noch nicht berücksichtigt. Die Haushaltszahlen für den Mehrjährigen Finanzrahmen 2021–2027 wurden aktualisiert.

Seit letztem Jahr wurden keine neuen Freihandelsabkommen hinzugefügt. Die Beziehungen zwischen den EU-27 und dem Vereinigten Königreich beruhen auf dem Handels- und Kooperationsabkommen, das seit dem 1. Januar 2021 vorläufig angewandt wird. Es wird von einer zoll-/kontingentfreien Handelsbeziehung ausgegangen, wobei einige kurzfristige Störungen des Handels aufgrund zusätzlicher Grenzkontrollen und logistischer Fragen erst im Ausblick für 2022 berücksichtigt werden. Die Zollkontingente der Welthandelsorganisation wurden nach ihrer Aufteilung auf die EU-27 bzw. das Vereinigte Königreich neu berechnet.

Dem Bericht beigefügt ist eine Analyse ausgewählter Marktunsicherheitsfaktoren, durch die mögliche Abweichungen der Ergebnisse quantifiziert werden können. Solche Abweichungen können sich insbesondere aus Schwankungen bei den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und bei den Erträgen der wichtigsten Ackerkulturen und Milch ergeben. Auch für eine Verringerung des Fettgehalts in der Ernährung gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation sowie für die Selbstversorgung Chinas mit tierischen Erzeugnissen wurden spezifische Szenarien vorgestellt.

Im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten fand am 20./21. Oktober 2021 in Brüssel ein Workshop statt, bei dem das Basisszenario und die spezifischen Szenarien im Zusammenhang mit Marktunsicherheiten durch externe Sachverständige überprüft wurden. Während dieser Veranstaltung kamen wertvolle Beiträge von:

  • hochrangigen politischen Entscheidungsträgern,
  • europäischen und internationalen Modellierungs- und Marktexperten,
  • privaten Unternehmen,
  • internationalen Organisationen, darunter OECD und FAO und
  • anderen Interessenträgern.

Dieser Bericht der Europäischen Kommission ist eine gemeinsame Arbeit der federführenden Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (GD AGRI) und der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC), wobei die Generaldirektion für den Inhalt verantwortlich ist.

Da auch in den kommenden zehn Jahren Unsicherheiten in Bezug auf die makroökonomische Entwicklung und die Handelsbeziehungen bleiben werden, ist darauf hinzuweisen, dass dieser mittelfristige Ausblick lediglich eine Grundlage für künftige Analysen und Szenarien bietet, anhand derer verschiedene Entwicklungswege geprüft werden können.

Documents

Report: EU agricultural outlook 2020-30
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Report: EU agricultural outlook 2019-30
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Report: EU agricultural outlook 2018-30
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Report: EU agricultural outlook 2017-30
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Report: EU agricultural outlook 2016-26
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Report: EU agricultural outlook 2015-25
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Report: EU agricultural outlook 2014-24
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(5.34 MB - PDF)
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Impact of lower oil prices on the EU agricultural market outlook – 2014-24
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Report: EU agricultural outlook 2013-23
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(4.67 MB - PDF)
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Report: EU agricultural outlook 2012-22
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Report: EU agricultural outlook 2011-21
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Report: EU agricultural outlook 2010-20
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