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Agriculture and rural development

Podcast „Nahrung für Europa“

Eine europäische Podcast-Reihe zu Lebensmitteln und Landwirtschaft.

Kapitelverzeichnis

23/23. Obst und Gemüse in Europa: Innovation, Tradition, Ernährung

Aktuelles – 24 November 2022

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Bei den meisten von uns kommt europäisches Obst und Gemüse jeden Tag auf den Tisch. Und die Obst- und Gemüseproduktion der EU steht im Mittelpunkt ihrer Gemeinsamen Agrarpolitik: Sie ernährt die Europäer und wird weit über den Binnenmarkt hinaus exportiert.

Für die Folge von Food for Europe besuchen wir mit dem Branchenvertreter Wim Rodenburg ein Hightech-Paprika-Gewächshaus in den Niederlanden, und hören von Giulia Montanaro, vom Südtiroler Apfelproduzentenverband über den jahrhundertelangen Anbau der weltweit geschätzten Früchten in der Region.

Der Ernährungswissenschaftler Jürgen König und Pierre Bascou der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission, zeigen ernährungswissenschaftliche und politische Perspektiven dieser wichtigen Industrie auf.

Unser Programm zeigt Beispiele für den Erfolg, die Wettbewerbsfähigkeit und das Engagement der Branche für Qualität und räumt mit einigen Mythen und Missverständnissen auf, in Bereichen wie Produktionskapazität, Umweltauswirkungen, Werbung für Verbraucher und Produzentenschutz.

22/23. Unsere Abhängigkeit von Düngemitteln verringern

9 November 2022

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Die europäische Düngemittelindustrie befindet sich in einer Krise. Da war die Covid-Pandemie, von der sich die Hersteller auf dem Kontinent nur schwer erholen konnten. Dann der Krieg in der Ukraine, der die Versorgung mit Düngemitteln und Rohstoffen aus der Ukraine, Russland und Weißrussland erheblich beeinträchtigt hat.

Heute sind die Landwirte mit Preissteigerungen konfrontiert, die in manchen Fällen viermal so hoch sind, und viele reduzieren den Einsatz von Düngemitteln oder verzichten sogar ganz darauf. Dadurch werden die Erträge im nächsten Jahr gefährdet und der Preisanstieg bei Lebensmitteln verschärft.

Während die EU ihre Strategie zur Bewältigung dieser Krise vorstellt, wirft "Nahrung für Europa" einen Blick auf das Thema Düngemittel aus der Sicht aller Beteiligten: Landwirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Politik.

21/23. Es duftet nach Kaffee! Zehn Jahre Freihandel zwischen der EU und Mittelamerika

27 Oktober 2022

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Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Zentralamerika hat vor kurzem sein erstes Jahrzehnt gefeiert: Zehn Jahre, in denen sich der Handel in beide Richtungen verdoppelt hat. Zudem haben in dieser Zeit die sechs unter das Abkommen fallenden Länder - Honduras, Guatemala, Costa Rica, El Salvador, Nicaragua und Panama - bedeutende Fortschritte bei ihrer eigenen regionalen wirtschaftlichen Integration gemacht.

Zentralamerika exportiert viele hochwertige landwirtschaftliche Erzeugnisse nach Europa, darunter auch Kaffeespezialitäten. Im neuesten Podcast von „Nahrung für Europa“ geht darum, welche Ergebnisse durch das Abkommen schon erzielt wurden und was man noch erhoffen und erwarten kann.

Wir treffen in Costa Rica Kaffeebauer Luís Campos auf seiner Farm in den Hügeln oberhalb von San José; wir hören Katrien Pauwels zu, einer belgischen Kaffeerösterin, an die Luís seinen Kaffee exportiert; Carla Caballeros von der Landwirtschaftskammer Guatemalas spricht über ihre Hoffnungen, wie sich das Abkommen entrwickeln wird; und Luis Carazo Jimenez von der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission erörtert, wie erfolgreich sich die zentralamerikanischen Exporteure an die Qualitäts- und Regulierungserwartungen der europäischen Verbraucher angepasst haben.

20/23. Für eine nachhaltigere Schädlingsbekämpfung: wie sieht die Zukunft aus?

18. Oktober 2022

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In der Folge 20 der Podcast-Reihe „Nahrung für Europa“ geht es um die Schädlingsbekämpfung und die neuen EU-Vorschriften. Wir sprechen mit einem belgischen Landwirt, der den Integrierten Pflanzenschutz seit Jahren in die Praxis umsetzt, mit einem Experten der EU-Kommission über die treibenden Kräfte hinter den Rechtsvorschriften und mit einem französischen Wissenschaftler, der uns die neuesten Forschungsergebnisse über alternative, umweltfreundlichere Pestizide erläutert.

19/23. Pakt für den ländlichen Raum: Die Besonderheiten des ländlichen Raums in eine Stärke verwandeln.

28. September 2022

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Die Zuständigkeit für die Koordinierung und Netzwerkarbeit betreffend den Pakt für den ländlichen Raum liegt zum größten Teil bei der Europäischen Kommission, doch auch nationale, regionale und lokale Regierungen liefern wichtigen Input. Mit dem Pakt werden überdies viele andere Interessenträger angeregt, die Ziele der langfristigen Vision für ländliche Gebiete und mit ihnen gemeinsam zu verwirklichen, darunter Unternehmen, Stiftungen und Forschungsinstitute.

Wir erfahren von einer Aktivistin und Jugendarbeiterin, Maria Bulnes, mehr über ihre Herausforderungen in Kantabrien (Nordspanien). Wir sehen die Dinge aus dem Blickwinkel von Samuel Féret, der sich für die Verbesserung der Qualität der Daten über den ländlichen Raum und der entsprechenden Politik einsetzt. Und nicht zuletzt hören wir von Alexia Rouby, wie sie als Beamtin der Europäischen Kommission im Rahmen der EU-Politik für prosperierende ländliche Gemeinden den Pakt für den ländlichen Raum fördert.

18/23. Momentaufnahme der tschechischen Landwirtschaft

15. September 2022

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Mit Episode 18 von „Nahrung für Europa“ besuchen wir eine riesige Lebensmittelmesse, Zeme Zivitelka, auf der die tschechische Agrarerzeugung ins Rampenlicht gerückt wird. Wie gehen die Landwirtinnen und Landwirte und die Lebensmittelhersteller mit den stürmischen Ereignissen in der Welt um? Was sind die Herausforderungen für die Sicherheit der Lebensmittelversorgung? Wie passen die tschechischen Reformen mit den umweltpolitischen und ökologischen Zielen der EU und ihrer verstärkten Unterstützung für Kleinbetriebe zusammen?

17/23. Geografische Angaben: ein Gütesiegel für Identität und Qualität

23. Juni 2022

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Geografische Angaben bieten Landwirtinnen und Landwirten, Herstellern und Gemeinschaften einen Mehrwert – und sie geben den Verbrauchern Sicherheit. Eines der traditionellen Erzeugnisse, das von einer geschützten geographischen Angabe profitiert, ist Aceto balsamico di Modena. „Nahrung für Europa“ ist nach Modena gereist und sprach mit einer führenden Herstellerin dieses beliebten Würzmittels über die Chancen und Herausforderungen des Systems der geografischen Angaben. Wir sprechen auch mit dem Leiter des in der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission für geografische Angaben zuständigen Referats über einen neuen konsolidierten Legislativvorschlag zur Aktualisierung des Systems, und wir hören vom Berichterstatter des Europäischen Parlaments, was dieser über den Vorschlag denkt.

16/23. Russische Invasion in der Ukraine: Ist unsere Ernährungssicherheit bedroht?

5. Mai 2022

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Russlands Invasion der Ukraine hat verdeutlicht, in welchem Maße die europäische Landwirtschaft von beiden Ländern abhängig ist. Vor dem 24. Februar 2022 führte die Europäische Union 30 % der Stickstoffdüngemittel für ihre Anbauflächen aus Russland ein. Die Ukraine lieferte 30 % des Sonnenblumenschrots und 9 % des Maises für unsere Nutztiere.

Die Preise für Energie, Düngemittel und Futter für konventionelle Landwirtschaftsbetriebe gehen durch die Decke, und es drohen Versorgungsengpässe. Dies sind nur einige der Auswirkungen des geopolitischen Schocks in der Ukraine auf unsere Landwirtschaft. Ist unsere Ernährungssicherheit bedroht? Was wird aus dem Ziel der EU, die europäische Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten? In der 16. Episode kommen Landwirtinnen und Landwirte zu Wort, es werden die Lage auf den Agrarmärkten und die von der Europäischen Kommission angekündigten Unterstützungsmaßnahmen erläutert, und auch Umweltaktivisten können ihre Bedenken äußern.

15/23. Boden in Gefahr: Europa macht mobil

21. April 2022

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Da 70 % der Böden Europas in einem schlechten Zustand sind, hat die Europäische Union die Mission „Ein Boden-Deal für Europa“ ins Leben gerufen, um Abhilfe zu schaffen. Zum ersten Mal haben Böden EU-weit eine so große politische Bedeutung erhalten.

In der 15. Episode von „Nahrung für Europa“ lernen Sie einige Frauen und Männer kennen, die sich für ein gemeinsames Ziel einsetzen: Bodenregeneration. Es sind Landwirte, Forschende, Beamte und Aktivisten der Zivilgesellschaft. Von der konservierenden Landwirtschaft bis zur Bildung, von Forschung bis Innovation – die Ansätze zur Verbesserung der Böden sind vielfältig und angepasst an die enorme Vielfalt der geologischen und klimatischen Bedingungen in Europa. In dieser Podcast-Episode lernen wir vor allem, dass es nie zu spät ist, die Dinge zurechtzurücken.

14/23. EU-Bio-Auszeichnungen

24. März 2022

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Bei der 14. Episode von „Nahrung für Europa“ geht es um die neuen EU-Bio-Auszeichnungen, die verschiedenen Akteuren der Bio-Wertschöpfungskette verliehen werden und die vielfältigen Aspekte betreffend biologische Erzeugung und Verbrauch abdecken. Bewerbungen konnten bis zum 25. März 2022 eingereicht werden.

Unser wichtigster Gesprächspartner ist der EU-Kommissar für Landwirtschaft, Janusz Wojciechowski. Weitere Beiträge kommen von folgenden Partnern und Bio-Unternehmen: Barbara Altmann (Rapunzel, deutscher Verarbeitungsbetrieb und Lieferant), Kurt Sannen (belgischer Bio-Züchter und Vorsitzender der Interessengruppe der Landwirte innerhalb der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen (IFOAM)), Lone Andersen (dänische Bio-Bäuerin und Vizepräsidentin des landwirtschaftlichen Berufsverbands COPA-COGECA), Peter Schmidt (Vorsitzender der Fachgruppe Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Umwelt des Wirtschafts- und Sozialausschusses), und Uroš Brežan (Bürgermeister der kleinen slowenischen Stadt Tolmin und Vertreter des Europäischen Ausschusses der Regionen).

13/23. Europäische ländliche Gebiete sollen wohlhabender und attraktiver werden

10. März 2022

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In den ländlichen Gebieten Europas wohnen immer weniger Menschen, und die jungen Leute ziehen weg. „Nahrung für Europa“ untersucht, ob die langfristige Vision der EU für die ländlichen Gebiete (LTVRA) etwas dagegen tun kann.

Zwar ist die Landwirtschaft eine wichtige Grundlage für das Leben auf dem Land, doch alleine kann sie nicht den Wohlstand in ländlichen Gebieten sichern. Die LTVRA ist die erste Strategie ihrer Art in Europa: Bei ihr geht es nicht nur um die Wirtschaftsleistung. Ihr Ziel ist es, das Leben in kleinen Städten nachhaltiger, wohlhabender und attraktiver zu machen – auch für junge Menschen.

In Italien hat dieser Ansatz bereits erste Fortschritte erzielt. In dieser 13. Episode von „Nahrung für Europa“ besuchen wir in der Emilia Romagna einen jungen Parmesanhersteller, der uns sein Land vorstellen möchte. Außerdem treffen wir einen Architekten, der aus London zurückgekehrt ist, um in einer Bergregion den Ökotourismus zu entwickeln.

12/23. Frankreich: Porträt einer Landwirtschaft im Wandel

24. Februar 2022

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Deutsch:

Der französische Vorsitz des Rates der Europäischen Union ist ein willkommener Anlass für „Nahrung für Europa“, die Landwirtschaft Frankreichs vorzustellen, die größte in der EU27.

Zwar ist dieser Wirtschaftszweig in Frankreich allgemein überaltert, doch bei jungen Leuten ist „zurück aufs Land“ mittlerweile ein richtiger Trend geworden. Doch eines ist wichtig dabei: Landwirtschaft muss mit dem Umweltschutz einhergehen und ein menschliches Maß bewahren.

Die zwölfte Episode unserer Podcast-Serie über die Welt der Landwirtschaft in Europa führt uns in das Département Cantal im Herzen der Auvergne, um dort die französischen Landwirtinnen und Landwirte von heute und morgen zu treffen. Kohlenstoffarme Landwirtschaft, Anpassung der Normen zwischen Handelspartnern, Umsetzung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik: dies sind die Schwerpunkte des französischen Vorsitzes für die europäische Landwirtschaft. Aber wie passen sie mit den Erwartungen der Landwirte vor Ort zusammen?

11/23. Wie wär‘s mit Nachhaltigkeit in der Weihnachtszeit?

22. Dezember 2021

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Bei der Weihnachtsausgabe von „Nahrung für Europa“ geht es um festliche Speisen und landwirtschaftliche Erzeugnisse mit Blick auf Nachhaltigkeit, Tradition und Qualität. In Frankreich, Département Charente-Maritimes, treffen wir einen Austernzüchter, dessen Muscheln mit einer europäischen geschützten geographischen Angabe ausgezeichnet wurden. Wir sprechen auch mit Julia und Wesley, die in ihrer Metzgerei langsam wachsende, Grünfutter fressende Truthähne verkaufen. Der Pralinenmaestro Pierre Marcolini berichtet uns, wie er den Weihnachtsstress bewältigt. Schließlich treffen wir Anne-Sophie, die in den Ardennen Weihnachtsbäume anpflanzt.

10/23. #Ernährungssicherheit: Ist Europa bereit für die nächste Krise?

9. Dezember 2021

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Als Antwort auf die Probleme der Lieferketten im Anfangsstadium der Covid-19-Pandemie haben die EU-Staats- und Regierungschefs einen Notfallplan zur Gewährleistung einer sicheren Nahrungsmittelversorgung in der EU im Fall einer Naturkatastrophe oder menschengemachten Krise entwickelt.

Die zehnte Episode von „Nahrung für Europa“ beschäftigt sich damit, welche Fälle ein solcher „Plan für alle Fälle“ eigentlich abdeckt. Dazu gehören die Auswirkungen des Klimawandels, Cyberangriffe, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Ernteausfälle oder Nuklearkatastrophen. Wir untersuchen, was aus den positiven und negativen Erfahrungen in der Pandemie gelernt werden kann.

Zu unseren Gästen gehören Michael Scannell, stellvertretender Generaldirektor der GD Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, der Experte für Krisenmanagement David Horobin und Valentina Zanetti, eine italienische Milchtechnologin und Käseproduzentin, die den zahlreichen, von Covid ausgelösten Herausforderungen standgehalten hat.

9/23. Landwirtschaft: Das heiße Eisen der WTO-Ministerkonferenz

25. November 2021

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Die neunte Episode von „Nahrung für Europa“ betrachtet den Ansatz der Europäischen Union bei der WTO-Ministerkonferenz aus der Perspektive des Handels mit Nahrungsmitteln und landwirtschaftlichen Rohstoffen: Worum geht es, was sind die Streitpunkte, und was sind die Aussichten bei der Lösung der Konflikte, die die WTO blockieren?

Unsere Gäste in dieser Episode sind John Clarke und Ignacio Garcia von der GD AGRI bzw. GD TRADE der Europäischen Kommission, außerdem Jean-Marie Pagan, stellvertretender Generaldirektor der WTO und Mitglied des neuen Verwaltungsteams, das die Organisation in die MC12 (künftige Ministerkonferenz) führen soll.

Unsere Feldforschungen führen uns zu Lulay, einer Molkereigenossenschaft in Luxemburg, die ihre Erzeugnisse auf den wettbewerbsintensiven Märkten Chinas und Afrikas vertreibt und deshalb besonders abhängig von einem regelbasierten System ist, das fairen Wettbewerb und hohe Standards gewährleistet.

8/23. Digitaltechnik, der neue Glücksstern des Landwirts

11. November 2021

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In dieser Ausgabe geht es um die Digitalisierung der Landwirtschaft in der EU. Wir stellen einen unternehmerisch tätigen Getreidebauern aus Irland vor, dessen Erträge steigen, obwohl er weniger Zeit mit Routinearbeiten verbringt, und einen Wissenschaftler der Europäischen Weltraumorganisation, der weltraumgestützte Technik für die Landwirtschaft entwickelt. Eine Rinderzüchterin aus Estland erklärt, wie sie mithilfe digitaler Technik auf Hunderte Kilometer Entfernung sehen kann, wie es ihrem Vieh geht.

7/23. Vom Hof auf den Tisch: Chancen und Herausforderungen

28. Oktober 2021

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Mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ soll unser Lebensmittelsystem so umgestaltet werden, dass Europas Landwirtinnen und Landwirte in die Lage versetzt werden, unsere natürliche Umwelt zu verbessern. Diese Episode wurde im Anschluss an die zweite jährliche Konferenz zur Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ produziert und befasst sich damit, wie die Strategie neue Lösungen für alte Probleme in den Betrieben finden will – Lösungen, die manchmal aus unerwarteten Quellen kommen.

Berichtet wird unter anderem aus einem experimentellen Schweinestall in Wallonien (Belgien), wo Apfelreste, die andere Landwirte wegwerfen, veredelt werden. Die antimikrobiellen Eigenschaften der Äpfel sorgen dafür, dass die Tiere weniger vorbeugende Antibiotika erhalten müssen.

6/23. #CETA: Vier Jahre CETA! Ein Grund zum Feiern?

7. Oktober 2021

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In der sechsten Episode von „Nahrung für Europa“ wird vier Jahre nach seinem Inkrafttreten die Bilanz des bahnbrechenden Freihandelsabkommens zwischen der EU und Kanada gezogen. In einer umfassenden Diskussion mit John Clarke, dem Chefunterhändler für CETA für die GD AGRI, wird der Hintergrund der Kontroversen dieses Abkommens beleuchtet und untersucht, wie die Verpflichtungen hinsichtlich Klimaschutz, nachhaltiger Landwirtschaft und der sicheren Lebensmittelversorgung Europas von beiden Seiten eingehalten werden.

Außerdem berichten wir über die Weinregion Beaujolais in Frankreich und folgen dem Winzer Philippe Bardet bei Lese und Pressung der diesjährigen Traubenernte. Er freut sich über den Anstieg der Ausfuhren nach Kanada in den letzten vier Jahren, äußert jedoch auch Bedenken hinsichtlich des Schutzes der hoch gelobten geografischen Bezeichnungen und Angaben in Europa.

5/23. Der EU-Aktionsplan zur Förderung der Bio-Produktion: Was steckt drin?

1. April 2021

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Zu den Sachverständigen in unserer fünften Episode gehören Nathalie Sauze-Vandevyver, Direktorin für Qualität, Forschung und Innovation sowie Kontaktarbeit in der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission, Professor Philippe Baret von der Université catholique de Louvain und Eduardo Cuoco von der Internationalen Vereinigung der ökologischen Landbaubewegungen. Sie diskutieren über Inhalt und Anspruch des kürzlich veröffentlichten Aktionsplans für die ökologische/biologische Produktion und wie Forschung und Innovation zur Verwirklichung der Ziele des Grünen Deals beitragen können.

4/23. Der internationale Markt für Bio-Lebensmittel

25. März 2021

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In dieser Episode spricht Beate Huber, Präsidentin des Forschungsinstituts für biologischen Landbau für Europa (FiBL Europe) darüber, wie die EU sicherstellt, dass importierte Bioprodukte die EU-Bio-Kriterien erfüllen und welche Herausforderungen die EU beim Export ihrer eigenen Bioprodukte zu bewältigen hat. Außerdem diskutieren wir mit Nathalie Sauze-Vandevyver, Direktorin für Qualität, Forschung und Innovation sowie Kontaktarbeit in der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission über den Start des Aktionsplans für die ökologische/biologische Produktion. In der deutschen und französischen Fassung des Podcasts nimmt auch Agraringenieur Gwenaël du Bus an der Diskussion teil.

3/23. Stärkung des Vertrauens in das EU-Bio-Logo

18. März 2021

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Mit der Einführung des EU-Bio-Logos vor mehr als zehn Jahren wurden strenge Regeln für die ökologische Lebensmittelproduktion geschaffen. Die mit dem Logo zertifizierten Lebensmittel garantieren, dass mindestens 95 % der Produktbestandteile biologisch sind. Es zeigt auch an, dass die Produkte die Umwelt, die Bodenfruchtbarkeit, die Artenvielfalt und den Tierschutz respektieren und keine Chemikalien oder GVOs enthalten.

Mehr als die Hälfte der Europäer erkennen das so genannte „Euro-Blatt“, ein grünes Blatt mit den 12 Sternen, wieder. Doch wie kann die EU ihr Bio-Logo aufwerten und damit das Verbrauchervertrauen erhöhen? In der dritten Folge des Podcasts „Nahrung für Europa“ diskutieren die Europa-Abgeordneten Irène Tolleret (FR), Benoît Biteau (FR) und Martin Häusling (DE) über die Entwicklung des EU-Bio-Logos und die zu erwartenden Herausforderungen.

2/23. Vertrauen in den ökologischen Landbau in Europa aufbauen

11. März 2021

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Französisch:

Deutsch:

Gäste: Wolfgang Burtscher (Generaldirektor für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung, EU-Kommission) und Martin Häusling, Europa-Abgeordneter der Grünen.

Die wachsende Nachfrage nach ökologischen Lebensmitteln in ganz Europa hat deutlich gemacht, dass die Europäische Union mehr Landwirten bei der Umstellung auf ökologischen Landbau helfen und das Vertrauen der Verbraucher in das EU-Bio-System stärken muss. Anfang nächsten Jahres soll eine neue Gesetzgebung für Bio-Produkte in Kraft treten. Welche Änderungen und Maßnahmen sollen zu mehr Qualität bei Produkten aus dem ökologischen Landbau in Europa führen?

1/23. Auf dem Weg in eine ökologische Zukunft

4. März 2021

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In der ersten Episode unserer neuen Reihe diskutieren wir mit EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski über die Definition von Bio-Erzeugnissen und bilanzieren die Entwicklung des Bio-Sektors von seinen Anfängen als Nischenmarkt bis hin zur zunehmend zentralen Rolle, die er heute spielt. Wir hören auch von Bio-Bauern aus der gesamten EU, die über ihre Erfahrungen mit dem ökologischen Landbau berichten und ihre Bedenken im Hinblick auf die künftige Entwicklung äußern.

Podcasts in englischer Sprache: „Food for Europe“

„Food for Europe“„Food for Europe“ (Englisch)

Podcasts in französischer Sprache: „Nourrir l’Europe“

„Food for Europe“„Nourrir l‘Europe“ (Französisch)

Podcasts in deutscher Sprache: „Nahrung für Europa“

„Food for Europe“Nahrung für Europa (Deutsch)

Hintergrund

In den ersten fünf Episoden von „Nahrung für Europa“ wird der ökologische/biologische Landbau in der EU eingehend vorgestellt. Auf dieser Grundlage untersuchen wir die Situation des Bio-Sektors heute — und was von ihm in Zukunft erwartet wird. Wir befassen uns auch mit spezielleren Themen wie der internationalen Dimension der ökologischen/biologischen Landwirtschaft und der Rolle der EU-Rechtsvorschriften bei der Gestaltung des Sektors.

In jüngeren Beiträgen wird das Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada (CETA) im Hinblick auf seine Bedeutung für unsere Ernährung und Landwirtschaft unter die Lupe genommen. Weitere Themen: die jüngste Jahreskonferenz „Vom Hof auf den Tisch“ und die Bedeutung der Digitalisierung für eine effizientere und nachhaltigere Landwirtschaft.

Moderatoren des Podcasts sind Paul Anderson und Patrick Delfosse, und jedes Kapitel enthält Interviews mit wichtigen Akteuren der europäischen Agrarpolitik. Alle Kapitel des Podcasts „Nahrung für Europa“ stehen in englischer, französischer und deutscher Sprache zur Verfügung und können über Apple Podcasts, Spotify, Google Podcasts und Soundcloud abgerufen werden.